Manifest

Das CAC ist ein Raum, in dem Menschen sich versammeln können.
Das CAC ist ein Raum, der offen und durchlässig sein will, obwohl er Wände hat.
Das CAC ist ein Raum, der früher mal ein Eckladen war. Butter wurde da verkauft und Brot vielleicht. Den Raum gab es also schon, bevor sich hier Kunst und Community treffen sollten. Er hat Geschichte.
Das CAC ist ein Raum, der öffentlich ist.
Und damit allen gehört?

Das CAC ist Büro und Bühne und Werkstatt und Küche zugleich.
Alle, die sich hier versammeln, handeln. In dem sie (künstlerisch) tätig werden, sich beschäftigen, denken, miteinander reden. Das CAC schreibt nicht vor, wie Handeln geht – es will nur den Sinn für das Handeln schärfen.
Das CAC nimmt keine Absicherung vor, sondern – höchstens – ein bisschen – die Angst vor der Unsicherheit.
Es liebt Übersetzungen und schafft Möglichkeiten, sich mit dem Fremden (von: das Fremde) bekannt zu machen.
Das CAC ist eine Brille, eine Perspektive, durch die oder anhand derer die Welt betrachtet werden kann.

Ausprobieren. Fehler machen. Selbstkritisch sein und bleiben und ein Gespür dafür entwickeln, was für meine Mitmenschen okay ist und was eventuell nicht.
Lustig sein wäre auch gut.

Jemand hat mal was Schönes geschrieben:
Der Berg war steil.
Aber ein Bergsteiger wird wissen, dass jeder Haken für nachkommende Wanderer im Berg bleibt. Und noch was: der Haken muss beim Einschlagen singen. Der Ton wird bei jedem Schlag höher. Nur wenn der Haken bis zum letzten Schlag gut singt, wird er fest sitzen.
Und dann wird er tragen. Noch viele, die kommen.

Das CAC ist ein Bergsteiger.

Verein

Der Verein COMMUNITY art e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht, aktuelle Konfliktthemen und diverse Formen von Diskriminierungen mit künstlerischen Mitteln zu bearbeiten. Dabei zielt diese künstlerische Arbeit auf die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, auf die Abwehr gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und auf eine demokratische Kultur der Gleichwertigkeit. Über verschiedene Formate, aller Kunst-Genres, sollen unterschiedliche Menschen in Dialoge gebracht werden und Stereotype und Vorurteile abgebaut werden.

 Der Verein ist Träger des Community Art Center. Mitglieder sind Personen aus Wissenschaft, gesellschaftspolitisch engagierten NGOs und Künstler*innen. 

Vorstände sind Annette Dorothea Weber und Mike Rausch im Vorsitz und Lea Hoffmann als Beisitzende.

Förderer

Das Community Art Center ist ein Soziokulturelles Zentrum und wird gefördert durch die Stadt Mannheim, die Freudenberg Stiftung, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, die Ernsting Kunst- & Kultur-Stiftung, die BT Spickschen Stiftung sowie die Heinrich-Stoess-und-Gerda-Koepff-Stiftung.

Das Community Art Center ist Mitglied in der Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg (LAKS BW).